Es ist deine zweite Woche im Projekt und du geniest deine Zeit mit den unterschiedlichen Tieren und den anderen Volontären. Gestern wurde ein junges verwaistes Erdmännchen im Zentrum abgegeben, das viel zu früh von seiner Mutter getrennt wurde. Über die nächsten Wochen wechselt ihr euch regelmäßig ab, denn das Tierbaby muss alle drei Stunden mit einer Pipette gefüttert werden. Jetzt bist du dran. Du kuschelst deinen Schützling in eine Decke ein und gibst ihm Milch, die das Kleine gierig trinkt…
Du engagierst dich für eine ethische Organisation, die kranke, verletzte oder verwaiste Tiere und Wildtiere aufnimmt und gesund pflegt. Wenn möglich, dann werden die Tiere anschließend wieder in die Freiheit entlassen. Sollte dies nicht möglich sein, so finden die Tiere im Rehabilitationszentrum, einem großen Natur- und Wildreservat, ein sicheres und liebevolles Zuhause.
Die 1992 gegründete Organisation setzt sich mit viel Engagement und Fürsorge für Haus- sowie Wildtiere ein, die verwaist, krank oder verletzt zum Zentrum gebracht werden.
In einem weitläufigen Natur- und Wildtierreservat in einem grünen Tal und nahe dem Ozean gelegen, bietet man den Tieren einen schönen und natürlichen Lebensraum, in dem sich viele der Tiere frei bewegen können.
Primäres Ziel ist es die Tiere gesund zu pflegen, aufzupäppeln und wieder in die Freiheit zu entlassen. Sollte dies nicht möglich sein, so finden die Tiere im Reha-Zentrum ein neues Zuhause, in dem sie so artgerecht wie möglich gehalten werden.
Neben 5 Geparden, leben auch unterschiedliche Antilopen, Affen, Reptilien und Schildkröten, Servalkatzen, Wüstenluchse, Mungos, Ginsterkatzen, Karakale und über 250 Vögel, wie Eulen, Flamingos, Straußenvögel und zahlreiche Singvögel im Reservat. Darüber hinaus bietet das große Naturreservat einen idealen Lebensraum für viele afrikanische Wildtiere.
Das Hauptaugenmerk der Organisation liegt klar auf den Tieren und obwohl Besucher willkommen sind, geht es nicht darum, diese durch das Reservat zu führen. Dann und wann werden Schulklassen eingeladen, herumgeführt und bzgl. des Tierschutzes aufgeklärt.
Die Organisation ist auf die Mitarbeit lokaler und internationaler Volontäre angewiesen, damit die Tiere hinreichend versorgt werden und ausreichend Aufmerksamkeit erhalten. Das Gebiet ist malariafrei und du benötigst keinerlei spezielle Impfungen, um dich bei diesem Projekt zu engagieren.
Wenn du gern mit unterschiedlichsten Tieren arbeiten möchtest, sozial bist und dich gern im Freien aufhältst, dann ist dieses Projekt ideal für dich. Worauf wartest du noch?
Du arbeitest als Teil eines Teams und hilfst dabei die Tiere zu versorgen, ihnen Gesellschaft zu leisten und ihnen einen möglichst natürlichen Lebensraum zu schaffen.
Auf Wunsch kannst du auch kreativere Arbeiten im Bereich der Instandhaltung übernehmen. So werden regelmäßig neue Gehege angelegt oder gemütliche und ansprechende Sitzgelegenheiten geschaffen, von denen aus man die Tiere optimal beobachten kann.
Sollten Jungtiere im Zentrum sein, so benötigen diese besondere Aufmerksamkeit.
Die Unterkunft erfolgt in einer einfachen und naturbelassenen Lodge direkt auf dem Gelände, wobei sich zumeist zwei, manchmal drei Volontäre ein Zimmer teilen. Auch Einzelunterbringung ist auf Wunsch möglich.
Der Strand sowie der nächste Ort sind eine kurze Taxifahrt entfernt. Da sich Volontäre die Fahrtkosten üblicherweise teilen, sind die Transportkosten günstig.
Drei Mahlzeiten am Tag sowie Tee und Kaffee nach Belieben, sind bereits im Projektpreis enthalten.
Der Flughafentransfer bei Anreise ist bereits im Projektpreis einbegriffen und wird durch das Team vor Ort durchgeführt.
Bei diesem Projekt kannst du beliebig unter der Woche zwischen Montag und Freitag bis 16:00 anreisen.
In den ersten Tagen nach deiner Anreise erhältst du eine umfassende Orientierung und Einweisung, die dich besser auf die Arbeit mit den Tieren vorbereiten soll.
In der Freizeit gibt es viel zu erleben und zu entdecken und gern hilft dir das Team vor Ort bei der Freizeitplanung und holt Preise zuverlässiger Anbieter für Touren und Ausflüge für dich ein. Mögliche Aktivitäten umfassen Safaris, Wal- und Pinguin-Beobachtung, Ausritte am Strand, Surfstunden oder Besuche der Garden Route.
Gern nutzen Volontäre auch mal ein verlängertes Wochenende, um nach Kapstadt zu reisen und die Highlights der „Mother City“ wie den Tafelberg oder die V&A Waterfront zu erkunden.
Garden Route
18 - 99
2 - 12 Wochen
Im Reservat
3 Mahlzeiten am Tag
Inkl. bei An- und Abreise
Nicht notwendig
Montag bis Freitag (bis 16:00)
Keine
Grundkenntnisse
Können beliebig hinzugefügt werden
Keine
Bei Anreise
Animal Sanctuary ist nicht nur ein Freiwilligen-Projekt. Es ist auch verbunden mit einer Lebensweise, an die ich mich als Deutsche erst gewöhnen musste, aber die ich nun nicht missen möchte. Man lebt und arbeitet in einem kleinen Paradies mit all den Tieren, die einem so schnell ans Herz wachsen. Manchmal konnte ich gar nicht glauben, dass das alles Wirklichkeit ist.
Caroline (18)
Bei meiner Ankunft war ich schon ein wenig nervös, denn ich wusste eigentlich gar nicht, wie die nächsten sechs Wochen meines Lebens aussehen würden. Jetzt, im Nachhinein, kann ich nur sagen, dass ich mich nicht hätte sorgen müssen. Die Einrichtung, die Menschen und natürlich die Tiere waren einfach super und haben meine Erwartungen bei Weitem übertroffen.
Paulina (18)
Das Zentrum ist ein Ort, an dem du nicht nur ankommst, um Tiere zu pflegen. Mein gesamter Aufenthalt war ein Erlebnis, das unter die Haut geht. Die Arbeit mit den Tieren hat mir viel gegeben und das Leben im Reservat hat meine Sichtweise zu bestimmten Dingen komplett verändert. Ich habe während meiner Zeit viel gegeben, aber um so mehr zurückbekommen..
Steven (22)